Menü

DIE UMWELT IM BLICK

Als Experte für New-Work-Lösungen gehört für DURABLE eine umweltfreundliche Unternehmensführung zum Grundverständnis modernen Wirtschaftens. An allen Standorten arbeiten wir konsequent daran, die gute Umweltbilanz trotz der zunehmenden Anzahl von eingesetzten Maschinen und der Produktionssteigerung auf einem hohen Niveau zu halten.


Nachhaltigkeit und Umwelt

Wir bei DURABLE haben uns verpflichtet, achtsam mit allen Ressourcen umzugehen. Wir sparen an allen
Arbeitsplätzen wertvolle Energie – von der Produktion bis zur Verwaltung. Dafür haben wir unter anderem konsequent unsere Standorte auf sparsame LED-Beleuchtung umgestellt und neuartige Projekte in diesem Bereich realisiert, wie beispielsweise eine vom Tageslicht abhängig gesteuerte Lichtzufuhr.
Am Standort in Kamen-Methler sparen wir seither jährlich 235.000 kWh und verringern so den CO2 Ausstoß um 100 t, in Gotha um 30 t und an unserem Distributionsstandort in Iserlohn-Sümmern um 15 t pro Jahr.

Wir gehen noch einen Schritt weiter: Solaranlagen versorgen unsere beiden deutschen Produktionsstandorte in Kamen-Methler und Gotha mit Strom.
Auch unser Breitganglager in Iserlohn-Sümmern ist seit Dezember 2015 mit einer Solaranlage ausgestattet. Das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 war für uns daher nicht nur eine geforderte Verpflichtung, sondern eine Selbstverständlichkeit.

DURABLE hat sich in 2016 den umfangreichen Auswertungskriterien der internationalen Bewertungsplattform EcoVadis gestellt und hat im ersten Anlauf im September 2016 das CSR Rating in Silber erhalten.

 

 

EcoVadis macht die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen mit internationalen Lieferketten mess- und vergleichbar und beurteilt die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen in den vier Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung.

Mit seiner Methodik, die auf internationalen CSRStandards basiert, welches u.a. die Global Reporting
Initiative, den Global Compact der Vereinten Nationen und die ISO 26000 beinhaltet, hat EcoVadis ein strenges Ratingsystem entwickelt, das bei Unternehmen weltweit hohes Ansehen genießt.

Mittlerweile wurden über 45.000 Unternehmen bewertet.

Bei diesem ersten EcoVadis Assessment mit dem Silber-Level im Jahr 2016 hat DURABLE 54/100 Punkten
erreicht und liegt damit über dem Durchschnitt in Deutschland von ca. 48/100 Punkten. International gehört DURABLE damit zu den Top 15 % der Kunststoffverarbeiter.

Hauptverbraucher des Stroms sind unsere Anlagen und Maschinen, insbesondere die Spritzguss- und
Extrusionsanlagen im Werk Kamen-Methler. Beeinflusst werden die Schwankungen im Verbrauch in erster
Linie durch die Absatz- bzw. Produktionsmengen. Mit geringerer Produktionsleistung sinkt auch der
Stromverbrauch.

Durch Investitionen in die Steigerung der Energieeffizienz senken wir kontinuierlich den Energieeinsatz.
Die Maschinenabschaltung in Kamen erfolgtüber ein zentrales computergestütztes Bussystem. Dieses System wurde kontinuierlich ausgebaut, so dass auch das Werk in Gotha integriert werden konnte.
Zudem wurden die Kühlkreisläufe der Hydraulik- und Werkzeugkühlung im Spritzguss in Kamen getrennt
und eine übergeordnete Steuerung der Druckluftkompressoren eingerichtet.

Die automatische Reduzierung der Beleuchtungsstärke durch Lichtsensoren und der Umbau einzelner
Kühlgeräte auf eine zentrale Kühlanlage tragen ebenfalls zur Steigerung der Energieeffizienz bei.

Geringe variable Abweichungen entstehen durch unterschiedliche Anwesenheitszeiten (z. B. Lage der
Feiertage) oder Witterungsbedingungen innerhalb eines Jahres. Aufgrund kontinuierlicher Maßnahmen
zur Einsparung konnte der Stromverbrauch trotz eines gestiegenen Absatzvolumens reduziert werden.
Eine entscheidende Maßnahme war hier die Rüstoptimierung, die speziell am Standort Kamen-Methler zu
Einsparungen geführt hat.

Zudem konnte die konsequente Umstellung aller Produktionsstandorte, wie auch der Hauptverwaltung
auf LED-Beleuchtung zu diesem Trend beitragen, da hier insgesamt der Verbrauch von Strom signifikant
reduziert wird. Gas verwenden wir bei DURABLE ausschließlich zum Heizen der Gebäude, so dass der Verbrauch stark witterungsabhängig ist.

Aktuell wird unsere neue Produktionshalle in Kamen- Methler in Betrieb genommen, die über die neusten
technischen und baulichen Errungenschaften verfügt und damit die Bedeutung der Energieeffizienz
in vollem Maße berücksichtigt.

Der Stromverbrauch hängt direkt mit dem Produktionsvolumen zusammen. Steigt dieses, erhöht sich auch der Stromverbrauch. Deshalb definieren wir unsere Umweltleistung nicht allein über den absoluten
Stromverbrauch, sondern beziehen diesen auf die Produktionsleistung. Üblicherweise gibt die Produktionsleistung die Anzahl oder das Gewicht der produzierten Güter an. Aufgrund der Heterogenität unserer Produkte ist das Verhältnis zwischen Stromverbrauch und Anzahl bzw. Gewicht der produzierten Artikel nur ungenau zu bewerten. Generell gelten Kennzahlen jahresübergreifend nur unter gleichen Bedingungen als vollständig korrekt. In unserer Unternehmenspraxis herrschen regelmäßig ungleiche Bedingungen. Der „Stromverbrauch je Fertigungsstunde“ gilt in diesem Zusammenhang dennoch als nachvollziehbare Messgröße, um unsere Energieeffizienz im Fertigungsbereich zu beschreiben.

Eine Fertigungsstunde ist als die Stunde definiert, in der eine Maschine bzw. Anlage produktiv fertigt. In
einer Zeitstunde kann daher mehr als eine Fertigungsstunde geleistet werden, da mehrere Maschinen parallel im Einsatz sind. Insgesamt verbessert sich unse-

re Energieeffizienz an den Standorten Kamen-Methler und Gotha aufgrund einer besseren Produktionsauslastung und einer zunehmenden Vereinheitlichung von Fertigungstechnologien seit 2009 kontinuierlich.

Die Schwankungen innerhalb der durchgeführten Auswertung im Jahresvergleich sind auf diverse Verlagerungen von Maschinen zur Vereinheitlichung von Technologien in Bezug auf den jeweiligen Produktionsstandort zurückzuführen. Zudem gibt es Unterschiede bei den Fertigungslosgrößen, was zum Teil mit steigenden Rüst- und Maschinenanlaufvorgängen einhergeht und zu einem Anstieg des spezifischen Stromeinsatzes führt.

Durch Optimierungen der Fertigungsabläufe, sowie die Inbetriebnahme neuer Maschinen, Fertigungsaggregaten und dem gezielten Einsatz von selbstlernenden Robotern steuern wir diesen Einflussfaktoren kontinuierlich entgegen, so dass es im Ergebnis zu den genannten Einsparungen beim Stromverbrauch je Fertigungsstunde kommt.

Umweltgefährdende Emissionen entstehen direkt bei der Stromerzeugung und werden somit durch jeden
Stromverbrauch hervorgerufen. Neben dem Energiebedarf und den dadurch entstehenden Emissionen
verzehrt die Kunststoffproduktion große Mengen des endlichen Rohöls.

Nachhaltiger Konsum gilt in diesem Zusammenhang nicht nur für private Haushalte als cleverer Umweltschutz. In unserem wirtschaftlichen Handeln sehen wir ihn als Grundsatz, der unser Ressourcenmanagement vorantreibt. Wir definieren nachhaltigen Rohstoffkonsum als die Wiederverwertung und -verwendung bereits verarbeiteter Materialien. Dabei setzen wir nicht allein auf die Kompetenzen unserer Partner der Abfallwirtschaft. Wir haben bereits 2008 einen internen Recyclingprozess eingeführt, bei dem wir Kunststoffabfälle dem Produktionsprozess im Werk Methler wieder zuführen.
Zur Bewertung des nachhaltigen Konsums beschreibt unsere Recyclingquote das Verhältnis der
recycelten Mengen zu den Verbrauchsmengen im Spritzguss- und Extrusionsbereich im Werk Kamen-
Methler.

Seit 2008 werden auch Kunststoffabfälle aus unserem Werk in Stettin dem Recyclingprozess in Kamen-Methler zugeführt, wodurch sich der Anstieg von zu recyceltem Kunststoff ab dieser Zeit erklärt. Der Rückgang der Recyclingquote im Jahr 2011 ist maßgeblich auf die Minimierung von Abfallanteilen im Fertigungsprozess im Rahmen der Rüstoptimierung zurückzuführen. Zudem wird ein Großteil der
Kunststoffabfälle, die im polnischen Werk anfallen, auch direkt vor Ort speziell im Rahmen der Extrusion wiederverwertet und findet aus diesem Grunde keine Berücksichtigung in der hier dargestellten Auswertung des zentralen Granulat-Recyclingprozesses. Im Jahr 2012 wurde der Recyclingprozess auf weitere Materialien ausgeweitet, wie zum Beispiel auf Polysterol und Polycarbonat. Der geschwungene
Kurvenverlauf entsteht durch den zeitversetzten Einsatz des geschredderten Materials im Fertigungsprozess.

In den Jahren 2014 und 2015 wurden weitestgehend alle Kunststoffabfälle, die in der Produktion angefallen sind, dem internen Recyclingprozess zugeführt. Weitere Optimierungen im Produktionsablauf ermöglichten es darüber hinaus, die Abfallmengen signifikant zu senken. Durch nachhaltiges Lean Management sorgen wir somit konsequent und aktiv für die Abfallvermeidung.

Seit diesem Jahr haben wir zudem den Spritzgussprozess derart optimiert, dass durch den Einsatz von Flüssigfarbe keine größeren Mengen von Anspritzabfällen durch Farbwechsel entstehen, so dass im Ergebnis weniger Pre-Consumer-Material anfällt, welches dem Recyclingprozess zugeführt werden muss.

Abfälle sind keine wertlosen Stoffe. Nach entsprechender Behandlung besitzen sie oft die gleichen Eigenschaften wie zu Beginn ihrer Lebensphase und nehmen den Stellenwert eines Primärrohstoffes ein.
Einziger Unterschied: Die deutlich positivere Stoffund Energiebilanz. Die Verwertung von Abfällen verlangt
längst keine so hohen Inputs in Form von Energie und kostbaren Rohstoffen wie die Herstellung eines Primärrohstoffes.

Für uns ist dies mit zwei Herausforderungen verbunden: Zum einen gilt es, so früh wie möglich Einfluss
auf die aus den Primärrohstoffen entstehenden Abfälle zu nehmen. Rohstoffe sind von Beginn an so
auszuwählen, dass ihre Reststoffe umweltverträglich recycelt und nicht beseitigt werden müssen. Zum anderen ist das vermeintliche Zyklusende solcher Reststoffe zu vermeiden, indem Wertstoffe klar von Restund Sonderabfällen getrennt werden.

Wir fangen bereits bei der Produktentwicklung an, uns mit dem Thema Recyclingfähigkeit auseinanderzusetzen. Entscheidend ist hier die Möglichkeit zu schaffen, die einzelnen Komponenten des Fertigartikels in ihre Einzelmaterialien zerlegen zu können, um ein Recycling überhaupt zu gewährleisten. Das trifft auch auf die Gestaltung der Verpackung zu. Hier versuchen wir das Verkleben verschiedener Materialien zu vermeiden, um eine Wiederverwertung der Abfälle möglich zu machen und damit den Wert als Rohstoff zu erhalten.

Die globale Erderwärmung als Folge steigender CO2–Emissionen stellt in der heutigen Zeit eine der
größten Gefahren für die Menschheit dar. Mit entsprechender Ernsthaftigkeit begegnen wir dieser Problematik, indem wir unsere Prozesse möglichst emissionsarm gestalten. Mittlerweile wurden alle Standorte auf LED-Lichttechnologie umgestellt. Dadurch konnten insgesamt 103 t CO2–Einsparungen erzielt werden. Mit dem Hallenneubau in Kamen-Methler für die Spritzguss- und Extrusionsanlagen nach modernsten ökologischen Gesichtspunkten wird die Energiebilanz und damit der CO2 – Ausstoß weiter gesenkt.

Durable hat sich schon frühzeitig mit alternativen Energieformen auseinandergesetzt. Bereits im Jahr
2008 haben wir die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Produktionswerks in Kamen-Methler in Betrieb genommen. Es folgten daraufhin die Standorte in Gotha, Iserlohn-Sümmern und unser polnischer Standort in Stettin, die nun alle mit flächendeckenden Photovoltaikanlagen auf den Dächern ausgestattet sind.

Methler verfügt aktuell über eine 1.476 m² große Fläche, die mit Sonnenkollektoren bedeckt ist. Gotha
kommt auf 899 m², Iserlohn-Sümmern auf 1.178 m² und Stettin auf 268 m² mit Solarplatten versehene Dachfläche.

Bis zum Jahr 2012 wurde der gesamte durch die hauseigene Photovoltaikanlage erzeugte Strom dem
Stromnetz des örtlichen Stromanbieters zugeführt. Ab diesem Zeitpunkt waren die Voraussetzungen geschaffen, den erzeugten Strom auch für die eigene Fertigung einzusetzen.

Derzeit produziert die „Durable-Solaranlage“ insgesamt 10 Prozent des in Summe benötigten Stroms
der einzelnen Standorte. 5 Prozent dieses erzeugten Stroms werden unmittelbar für die Herstellung des
Durable-Sortiments eingesetzt.
Mit den anderen 5 Prozent wird weiterhin das örtliche Stromnetz gespeist, da wir im Moment noch
über keine Speichereinheit verfügen, um den Strom bedarfsgerecht einsetzen zu können.